Energieeffiziente Lichtspiele gesichert
In Sachen Qualität und Innovation bei Sonnenschutz gibt Schlotterer den Ton an. Ausschlaggebend dafür ist die langjährige Erfahrung, die sorgfältige, praxisgerechte Konstruktion, keine Kompromisse bei den Materialien und eine solide Verarbeitung mit modernen Maschinen. Da sich in den letzten Jahren Raffstoren immer größerer Beliebtheit erfreuen und die Nachfrage danach rasant steigt, ersetzte man für deren Blendenproduktion eine bestehende Abkantpresse durch eine Schwenkbiegemaschine von Schröder. Seit Ende des letzten Jahres ist die von Schachermayer gelieferte Maschine äußerst produktiv im Einsatz und liefert zudem bessere Qualität.

Die Schwenkbiegemaschine SPB EVO von Schröder ist für die Blendenproduktion bei Schlotterer ideal. Es können selbst zwei große Bleche gleichzeitig gebogen werden.
Die Schwenkbiegemaschine SPB EVO von Schröder ist für die Blendenproduktion...
Autor: Ing. Norbert Novotny / x-technik
Sonne und Licht spielen für den Menschen eine wichtige Rolle – beim Leben, beim Wohnen, beim Arbeiten. Zeitgemäßer Sonnenschutz muss daher in unterschiedlichsten Lebensbereichen für die richtige Stimmung und das richtige Licht sorgen, damit man sich wohl fühlt. Zudem nutzt moderne Sonnenschutztechnik zum einen die kostenlose solare Energie, um bei niedrigen Temperaturen Heizkosten einzusparen und schützt zum anderen das Gebäude vor sommerlicher Überwärmung, wodurch der Energieaufwand für eine Klimatisierung reduziert wird.
Für mehr Komfort beim Wohnen und Arbeiten sorgen auch die Sonnenschutzsysteme der Schlotterer GmbH, Österreich`s Marktführer für außenliegenden, nicht textilen Sonnenschutz. 320 Mitarbeiter produzieren im 1976 gegründeten Betrieb in Adnet (Sbg.) jährlich mehr als 300.000 Sonnenschutz- und Insektenschutzelemente in mehreren tausend Varianten und erwirtschaften damit einen Umsatz von EUR 45 Mio. „Unsere Produktpalette umfasst Rollläden, Raffstoren, Insektenschutzsysteme und Drehläden. Alle Produkte werden von uns selbst entwickelt. Damit sichern wir auch langfristig die von den Kunden geforderte Produktqualität“, erklärt Peter Karnaus, der für die Verfahrens- und Arbeitstechnik bei Schlotterer verantwortlich ist und fährt fort: „In einem flexiblen Zweischicht-System produzieren wir mit 13 Fertigungsteams jährlich über 120.000 Rolläden, 140.000 Insektenschutzgitter, ca. 18.000 Drehläden und bereits 25.000 Raffstoren“.

Aufgrund des großen Auflagetisches der Maschine muss der Bediener das Gewicht des Blechs weder außerhalb der Maschine halten, noch muss er das Blech beim Biegen hochführen und nach dem Biegen das Blechgewicht abstützen.
Aufgrund des großen Auflagetisches der Maschine muss der Bediener das Gewicht...
Licht oder Schatten nach Lust und Laune
Dabei verzeichnet die Produktgruppe Raffstore bei Schlotterer seit der Produkteinführung vor drei Jahren die stärksten Wachstumsraten. „Außenraffstoren sind das Multitalent unter den Sonnenschutzprodukten. Sie lassen die Sonne im Hochsommer erst gar nicht bis an die Fensterscheiben und sorgen trotzdem für genügend Tageslicht in den Räumen. Durch ihre Lamellen sind sie flexibel einstellbar und ermöglichen unterschiedliche Beschattungsgrade“, begründet Karnaus die starke Nachfrage.
Aufgrund der steigenden Absatzmengen konnte die Blendenproduktion für die Raffstoren mit der bestehenden Abkantpresse nicht mehr zufriedenstellend bewerkstelligt werden. Also suchte man bei den Salzburger Sonnenschutzspezialisten Ende letzten Jahres eine produktivere Lösung. Als für diese Anwendung ideal stellte sich die Schwenkbiegemaschine SPB EVO der Schröder EVOLUTION-Baureihe heraus. „Wir haben bereits seit Produkteinführung des Raffstores mit dieser Maschine geliebäugelt, jedoch wäre eine derart hohe Investition damals noch nicht wirtschaftlich gewesen. Die zu Beginn kalkulierten 15 Blenden pro Tag waren mit unserer bestehenden Abkantpresse zu bewältigen“, erinnert sich Peter Karnaus, der bei Schlotterer auch für die Planung der Produktionsabläufe, die Optimierung der Produktionszeiten und die dafür nötigen Maschineninvestitionen verantwortlich ist. Im Dezember 2010 wurde die Maschine von Schachermayer, der in Österreich Vetriebspartner von Schröder ist, geliefert.

Bei der Bearbeitung der Bleche entstehen keinerlei Druckstellen auf den Werkstücken. Das bedeutet eine enorme Qualitätsverbesserung.
Bei der Bearbeitung der Bleche entstehen keinerlei Druckstellen auf den Werkstücken....
Ideales Handling und enorme Produktivitätssteigerung
Für die Blendenproduktion der Schlotterer-Raffstoren müssen 2 mm starke Aluminiumbleche mit 0,5 bis 4 Meter Länge bearbeitet werden. Dafür ist das Fertigungsverfahren Schwenkbiegen geradezu ideal. „Das Verfahren eignet sich besonders zum Biegen von flächigen Blechen mit großen Schenkellängen, die im Randbereich umgeformt werden sollen. Aufgrund des großen Auflagetisches der Maschine muss der Bediener das Gewicht des Blechs weder außerhalb der Maschine halten, noch muss er das Blech beim Biegen hochführen und nach dem Biegen das Blechgewicht abstützen. Ein einziger Bediener kann somit selbst große Bleche alleine handhaben“, ist Robert Langthaler, Produktverantwortung Blechbearbeitung bei Schachermayer, von der Schröder-Maschine überzeugt.
„Bei der Bearbeitung der Bleche entstehen keinerlei Druckstellen auf den Werkstücken. Das bedeutet eine enorme Qualitätsverbesserung“, ergänzt Karnaus um einen weiteren Pluspunkt, den die Maschine auf ihrem Haben-Konto verbuchen kann. Eine einfache Steuerung und die Möglichkeit einer Einbindung in das bestehende EDV-System, um Aufträge direkt vom Büro aus an die Maschinen weitergeben zu können, waren für ihn zwingende Anforderungen, die die Maschine ebenfalls erfüllt. Als äußerst wichtigen Vorteil nennt Langthaler noch die variable Biegemittelpunktverstellung, abgestimmt auf die Blechdicken. Daraus resultieren optimale Biegeradien bei unterschiedlichem Biegewinkel und vor allem können äußerst kurze Biegeschenkel verformt werden.
In punkto Geschwindigkeit und Präzision glänzt 
Die Genauigkeit der Biegewange sichert exakte und wiederholgenaue Biegeteile.
Die Genauigkeit der Biegewange sichert exakte und wiederholgenaue Biegeteile.
die SPB EVO von Schröder mit ausgezeichneten Kennzahlen. „Im Vergleich zur alten Abkantpresse, die am Ende zu 100 Prozent ausgelastet, ja sogar überlastet war, haben wir bei der neuen Schwenkbiegemaschine bei derzeit 200 Blenden pro Tag mit einer Kapazitätsauslastung von 60 Prozent noch genügend Reserven“, freut sich Karnaus über die richtige Investitionsentscheidung. Diese Tatsache spricht für die ausgezeichnete Maschinenqualität von Schröder, die er bereits von einer Tafelschere, die seit 2007 bei Schlotterer erfolgreich im Einsatz ist, kennt. „Schröder entwickelt seit über 60 Jahren Maschinen für die Blechbearbeitung. Diese langjährige Erfahrung und eine Fertigungstiefe von 90 Prozent garantieren unseren Kunden prozesssichere und erstklassige Maschinen“, so Langthaler. Aber auch beim Service stellt Peter Karnaus eine hervorragende Qualität fest: „Problemstellungen konnten bis jetzt immer telefonisch oder über Fernwartung gelöst werden. Wir sind mit der Zusammenarbeit mit Schachermayer und Schröder sehr zufrieden und wissen, dass wir die ideale Maschine für unsere Anwendung gefunden haben.“
Für die Zukunft gerüstet
Schon allein die Tatsache, dass sich bei Schlotterer bis zum Jahr 2013 die Produktionsfläche in Adnet von 10.000 m2 auf 22.000 m2 mehr als verdoppeln wird, lässt erkennen, dass bei Österreich`s Marktführer für außenliegenden Sonnenschutz alle Zeichen auf Wachstum stehen. „Mit unserem heuer am Markt eingeführten Tageslichtraffstore (Anm.: siehe Info-Box) erwarten wir gerade bei unserer Raffstore-Produktgruppe noch mal einen zusätzlichen Schub und sehen enormes Wachstumspotenzial. Mit unserer neuen Schwenkbiegemaschine sind wir dafür bestens gerüstet“, zeigt sich Peter Karnaus zum Abschluss sehr zufrieden.

Die Schwenkbiegemaschine SPB EVO von Schröder ist für die Blendenproduktion bei Schlotterer ideal. Es können selbst zwei große Bleche gleichzeitig gebogen werden.

Aufgrund des großen Auflagetisches der Maschine muss der Bediener das Gewicht des Blechs weder außerhalb der Maschine halten, noch muss er das Blech beim Biegen hochführen und nach dem Biegen das Blechgewicht abstützen.

Bei der Bearbeitung der Bleche entstehen keinerlei Druckstellen auf den Werkstücken. Das bedeutet eine enorme Qualitätsverbesserung.

Die Genauigkeit der Biegewange sichert exakte und wiederholgenaue Biegeteile.

Für die Blendenproduktion der Schlotterer-Raffstoren werden 2 mm starke Aluminiumbleche mit 0,5 bis 4 Meter Länge auf der neuen Schwenkbiegemaschine bearbeitet.

Maschinenbediener Abdullah Gün (li.) mit Robert Langthaler und Peter Karnaus (re.)

Seit 2007 ist eine Schröder Tafelschere MHSU-V Duo-Cut 4.000 x 2,5 in der Blechfertigung von Schlotterer im Einsatz.